Spielbericht | Softball Bayernliga 9. Juni 2015 | Markus Brunner

Am vergangenen Samstag Nachmittag absolvierten die Regensburgerinnen ihre letzten beiden Auswärtsspiele in der Bayernliga. Leider mussten sie auch in Freising, wie zwei Wochen zuvor in Haar, zwei bittere Niederlagen hinnehmen.

Der Anfang des ersten Spiels verlief eigentlich recht gut. Klára Thumann brachte durch einen RBI Single von Christiane Brunner den ersten Run nach Hause und auch in der Defense zeigten sich die Legionäre-Damen gut und ließen die Freisinger nur zweimal scoren.

Das zweite Inning wurde ihnen jedoch zum Verhängnis. Da die Grizzlies drei schnelle Aus erzielen konnten, hatten die Legionärinnen kaum Zeit sich von der Hitze auf dem Spielfeld zu erholen, was ihre Konzentration stark sinken ließ und viele unnötige Errors verursachte. Dies schlug sich auch auf dem Scoreboard nieder, das nun einen Spielstand von 1:12 für Freising anzeigte.

Leider verbesserte sich die offensive Leistung der Regensburgerinnen auch im dritten Inning nicht und nur Susanne Korbely konnte noch einen zweiten und letzten Run erzielen. Denfensiv zeigten sie sich von ihrer besseren Seite und ließen ebenfalls nur noch einen Run zu. Im vierten Inning endete das Spiel mit einem Spielstand von 2:13 durch die 10-Run-Rule, da die Legionäre-Damen auch in diesem Schlagdurchgang die Platte nicht mehr überqueren konnten.

Bei nicht minder hohen Temperaturen begann die zweite Partie des Tages. Die kurze Pause zwischen den Spielen hat den Legionärinnen, dem Anschein nach, sehr gut getan, denn sie konnten schon im ersten Inning, mit einem Punktestand von 4:2, in Führung gehen.

Starting Pitchering Laura Dirscherl machte, genau wie Christiane Brunner im ersten Spiel, einen sehr guten Job. Die Defense der Legionäre war nun ebenfalls um einiges aufgeweckter und konzentrierter als zuvor. Dies führte dazu, dass die Gastgeber bis zu Beginn des vierten Innings mit 4:3 Punkten im Rückstand lagen.

In ihrer Offense konnten sie jedoch vier Runs erzielen und mit 4:7 in Führung gehen. Das 5. Inning blieb mit drei schnellen Aus auf beiden Seiten ereignislos. Im sechsten Inning jedoch änderte sich der Punktestand noch einmal auf 7:10.Den Legionärinnen gelang es im siebten und letzten Inning nicht, ihre vorherige Schlagkraft wiederzufinden und so mussten sie sich, nach knapp zwei Stunden Spielzeit, abermals geschlagen geben.

Ihr nächstes Spiel, bei dem sie hoffentlich wieder zu ihrer alten Stärke zurückfinden, bestreiten die Legionäre-Damen am 28. Juni vor heimischer Kulisse gegen die Ingolstadt Schanzer. Ein Bericht von von Susanne Korbely