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Montag, 07.12.2009
Buchbinder Legionäre verkleinern ihren Kader

Die Buchbinder Legionäre trennen sich von sechs ihrer Spieler. So werden Michael Weigl, Alexander Lauterbach, Markus Gienger und Oskar von Mosch 2010 nicht mehr im Erstligateam der Schwabelweiser Baseballer stehen. Neben dem bereits angekündigten Abgang von Eddie Aucoin wird auch Daniel Husband nicht nach Regensburg zurückkehren.

„Wir hatten zuletzt einen sehr großen Kader mit vielen jungen Spielern, denen wir die Perspektive, 1. Bundesliga zu spielen, nun verstärkt bieten wollen“, begründet Vorstandsmitglied Armin Zimmermann die Entscheidung, die von Trainerstab und Vorstand gemeinsam getragen wird. Michael Weigl und Alexander Lauterbach wurde diese bereits in Einzelgesprächen mitgeteilt, Markus Gienger und Oskar von Mosch haben ihren Rückzug selbst bekannt gegeben.
„Wir danken den Spielern für ihre Verdienste gegenüber den Buchbinder Legionären in den letzten Jahren“, betont Vorstandsmitglied Christian Siegert-Bomhard. Alle vier Spieler gehörten dem Team an, das 2008 zum ersten Mal den Deutschen Meistertitel an die Donau holte, und spielten in der Vergangenheit unter anderem für die Junioren- oder Herren-Nationalmannschaften auf Europa- und Weltmeisterschaften. Ob die Spieler ihren Handschuh an den Nagel hängen oder bei anderen Vereinen anheuern, ist nicht bekannt.
Neben Eddie Aucoin, dessen Abgang bereits im November bestätigt wurde, wird auch US-Amerikaner Daniel Husband den Buchbinder Legionären künftig nicht mehr zur Verfügung stehen. Der 31-Jährige Husband befindet sich derzeit auf der Suche nach einem freien Trainerjob in Europa.
Trainer Martin Helmig, der in sein drittes Jahr bei den Buchbinder Legionären gehen wird, freut sich auf seine Aufgabe, vermehrt junge Spieler aus der Zweitliga-Mannschaft, die 2009 in der 2. Bundesliga mit 23:9-Siegen zum zweiten Mal nach 2007 die Meisterschaft feierte, in seinen Kader einzubauen. „Die Saison ist noch in weiter Ferne. Ich bin mir trotz der Abgänge sicher, dass wir wieder um die Meisterschaft mitspielen können.“ Da nach dem diesjährigen verpassten DM-Finale
die Regensburger erstmals seit acht Jahren nicht an einem europäischen Wettbewerb teilnehmen, gilt die ganze Aufmerksamkeit nun der Bundesliga.






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